Weihnachten steht vor der Tür. Und wir entscheiden uns gegen die Pazifikküste, zugunsten einer Region, die wir zunächst überhaupt nicht auf dem Zettel hatten. Die Huasteca Potosina wird sich als Glückstreffer erweisen. Wegen seiner Natur – und unseren neuen Freunden.

Viel haben wir gehört und erzählt bekommen über die Hausteca Potosina. Mit viel Wasser, Wald, Bergen, Flüssen und Wasserfällen – fast schon mythenhafter Landschaft. Also entscheiden wir uns gegen Strand, Sonne, Trubel und Mondpreise an der Pazifikküste und wenden uns gen Nordosten. Denn Weihnachten und Silvester stehen vor der Tür.

Weg von Geböllere und Touri-Nepp

Und so wollen wir dem stumpfen Geböllere und dem noch stumpferen Touri-Nepp entgehen. So schwingen wir in einer mitreißenden Berg- und Talfahrt durch einsame Täler mit farbigen Felsen und viele Meter hohen Kakteen. Schmale, kurvenreiche Straßen zaubern ein Lächeln unter unsere Helme.

Kurven, Sonne, Felsen, Farben. So macht Moppedfahren Spaß!

Nach einer Zwischenstation in dem Bergbaustädtchen Zacatecas erreichen wir schließlich nach frostiger Fahrt auf 2500 Metern über dem Meer Media Luna. Wir beziehen einen Campingplatz nahe der von warmen Pools und Flüssen durchzogenen Waldlandschaft, genießen die Abgeschiedenheit und das warme Wasser.

Warmer Fluss? Nein, nicht der Rhein in Köln!

Auf der Brücke Gottes

Doch schon am nächsten Tag zieht es uns weiter nach Osten, denn mit der Puente de Dios (Gottesbrücke) wartet ein wahres Naturwunder auf uns, das wir so noch nie gesehen haben. Durch eine Schlucht schlängelt sich der Rio Gallinas zwischen Felsen hindurch. Immer wieder bildet er Kaskaden und Stromschnellen, um schließlich über mehrere tosende Wasserfälle in ein großes Becken abzufallen.

Gischt und Strömung an der Puente de Dios. Womöglich das Bad unseres Lebens.

Wir streifen die vorgeschriebenen Schwimmwesten über und springen ins kristallklare, kalte Wasser. In dem natürlichen Pool herrscht angesichts der vielen Wasserfälle ordentlich Gischt und Strömung. Seile helfen bei der Fortbewegung. Wir schwimmen in die eigentliche „Gottesbrücke“ hinein. Durch einen gerade einmal mannsbreiten Spalt gelangen wir in eine Wasserhöhle im Felsen. Das kühle Nass schimmert atemberaubend in allen Blau- und Türkistönen.

Fotografieren schwierig: Rechts gehts hinein in die Puente de Dios.

Wir können uns kaum satt sehen. Auf der anderen Seite des Berges tritt der Gallinas schließlich aus der Höhle aus und fließt zwischen großen Felsen hindurch weiter den Canyon hinab. Wir verbringen Stunden in der spektakulären Schlucht, schwimmen immer wieder in die Gottesbrücke hinein und beglückwünschen uns selbst zu der Entscheidung, nun nicht am Pazifik zwischen besoffen gackernden amerikanischen Touristen zu sitzen.

Der Volltreffer

Die Huasteca strotzt vor Grün und Wasser. Wir fühlen uns pudelwohl. Und Weihnachten steht vor der Tür. Eine ruhiges, wenn auch recht löcheriges Sträßchen bringt uns durch Wälder, an Flüsschen und Höhenzügen entlang nach Tanchachin. Wir schlagen auf dem Campingplatz von Moises und Lucy unser Zelt auf.

Deutsch-mexikanische Freundschaft: Lucy (2.v.l.), Moises (Mitte) und Sohn Luis (ganz rechts).

Anderntags nehmen wir die Offroadstrecke hinaus zum Tamul-Wasserfall unter die Räder. Die anschließende Wanderung führt uns über einen höchst glitschigen Weg bis zu dem Punkt, wo sich die Wassermassen des Rio Gallinas über 105 Meter in einen Canyon in die Tiefe stürzen. Unsere Gesichtszüge verfinstern sich indes, als wir sehen, dass wir eben jene 105 Meter auf klapperigen, feuchten Holzleitern abwärts steigen sollen.

Auf dem absteigenden Ast: Auf dem Weg zum Fuß des Tamul-Falls.

Wir lassen uns auf den Nervenkitzel ein und werden mit einer atemberaubenden Aussicht auf den größten Wasserfall im Bundesstaat San Luis Potosi belohnt.

Wasser und Lärm. 105 Meter fällt der Tamul in die Tiefe.

Bei ganz besonderen Menschen

Da wir die Festtage gern mit besonderen Menschen verbringen, erweisen sich Moises und Lucy als wahrer Volltreffer. Weihnachten 2022 lernten wir in Panama alle Sitten und Bräuche einer venezolanischen Familie kennen. Und nun haben Moises und Lucy uns eingeladen, das Fest im Kreise ihrer Familie zu feiern. Tom steuert zum Festmahl seinen Schwäbischen Kartoffelsalat bei, der ihm schon in Peru die Herzen hat zufliegen lassen. Lucy will alles über das schwäbische Nationalgericht wissen und beobachtet jeden Arbeitsschritt.

Kartoffel-Held: Überall, wo Tom seinen Kartoffelsalat kredenzt, liegen ihm die Herzen zu Füßen.

Wie bei den Venezolanern beginnt auch in Mexiko Weihnachten am 24. Dezember, aber erst um Mitternacht. Und auch erst dann wird gegessen – umso mehr mit Heißhunger. Es gibt gebackenes Huhn mit etwas matschig gekochten Spaghetti sowie einer leckeren, scharfen Chili-Poblano-Soße. Und Toms Schwäbischem Kartoffelsalat. Der Kontrast könnte kaum größer sein.

Team Navidad: Tolle Stimmung an Weihnachten.

Wir lernen die ganze Familie kennen, allesamt so liebenswert wie Moises und Lucy. Dennoch müssen wir nach den Feiertagen weiter, denn mit dem Castillo de la Salud wartet ein recht bizarrer Bau auf unsere Entdeckung. Die quietschend bunten Bauten wirken wie aus einem Mischmasch von Gaudi und Hundertwasser entsprungen.

Gesundheits-Festung: Das Castillo de Salud von Beto Ramon.

Kitsch? Kunst? Kann weg?

Das kleine Schlösschen wurde 1974 von dem indigenen Heiler Beto Ramon erbaut und diente dazu, die indigene Huasteca-Bevölkerung mit traditioneller Medizin zu versorgen. Mit großem Erfolg. Und auch heute noch wird dort Naturmedizin zelebriert. Uns ist das Ganze etwas zu kitschig. Dennoch sind wir beeindruckt, wie sich Beto um die Indigenen verdient gemacht hat.

Waldhof Mexiko: Hier versorgte Beto Ramon die Indigenen mit medizinischer Hilfe.

Ins neue Jahr

Der Jahreswechsel steht vor der Tür und wir wollen das neue Jahr einmal mehr im Kreis von lieben Menschen begrüßen. Und so beschließen wir, zu Moises und Lucy zurück zu fahren. Die beiden freuen sich unglaublich, als wir auf den Hof fahren. Und noch mehr, als wir ihnen erzählen, dass wir bei ihnen ins neue Jahr rutschen wollen. So kommt es, dass Tom am letzten Tag des Jahres ein weiteres Mal drei Kilo Kartoffeln verarbeitet und Andrea mit Lucy das Silvestermahl vorbereitet.

King of the Grill: Lucy und Moises lieben ihre Küche. Und wir auch!

Zum ersten Mal im Leben sieht die Familie „Dinner for One“, lacht Tränen und amüsiert sich über diesen skurrilen deutschen Brauch zum Jahreswechsel. Um 24 Uhr hebt ein irres Geböllere an. Lucy verschwindet in ihrer eigenen kleinen Kapelle mit Altar und erscheint wieder mit einem dick qualmenden Weihrauchkessel.

Holy smoke: Lucy segnet uns fürs neue Jahr…

Unter Absingen von Psalmen segnet sie uns, um uns für das begonnene Jahr vor Unheil zu schützen. Schließlich räuchert sie auch die beiden BMW ein, damit sie ihre Passagiere stets sicher an ihr Ziel bringen mögen.

…und die Moppeds auch.

Eine Herzlichkeit, die uns einmal mehr demütig macht. Wir kamen als Fremde und gehen als Teil der Familie.

Familienbande: Wir kamen als Fremde und gehen als Teil der Familie.

Visionäre und Spinner

Insgesamt scheint die Huasteca gerade die Visionäre und die positiven Spinner dieser Welt in ihren Bann  gezogen zu haben. Wir verlagern uns nach Xilitla, zirka 80 Kilometer südlich, um einen recht skurrilen Park zu besuchen, der in der Welt wohl seinesgleichen suchen dürfte. Der steinreiche Brite Edward James hat am Rand des damals noch recht kleinen Indigenen-Dörfchens im subtropischen Regenwald seinen eigenen Garten Eden geschaffen.

Nicht aus Herr der Ringe. Aber dennoch surrealistisch: Las Pozas in Xilitla.

Durchzogen von surrealistischen Skulpturen erinnern die Bauten am Fuß der schroffen Sierra Gorda inmitten des Regenwalds an Dali-eske und Gaudi-eske Kunstwerke. Dichter, Schriftsteller und Bildhauer James war sehr wahrscheinlich ein illegitimer Abkömmling des späteren englischen Königs Edward VII. und gehörte seinerzeit zur Avantgarde des Surrealismus.

Natur im Mittelpunkt

Er schuf auf 32 Hektar ein Paradies mit der Maßgabe, die Natur zu erhalten und ins Zentrum des Anwesens zu stellen. Immer wieder entdecken wir kleine Pavillons, Kapellchen und kleine Lustschlösschen zwischen dem satten Grün. Das Gästehaus, durch das ein Wasserfall geleitet werden sollte, war indes noch nicht ganz fertig gestellt, als James 1984 verstarb.

Aquaman: Links hinten sollte der Wasserfall durchs Gästehaus rauschen.

In der Sierra Gorda

Geflasht von so viel visionärem Denken und genervt von Nässe und Kälte brechen wir gen Westen auf. Denn die Sierra Gorda hält eine Vielzahl von schroffen Erhebungen und tiefen, einsamen Canyons parat. Und das ganz abseits jeglichen Tourismus. Genau das Richtige für uns.

Dust-in: Die Sierra Gorda hält Fahrspaß auf allen Straßenbelägen parat.

Bei echten Naturschützern

Und siehe da: Just als wir die Staatsgrenze hinüber nach Queretaro passieren reißt der Himmel auf und verwöhnt uns mit wärmendem Sonnenschein. Mit breitem Grinsen unterm Helm wedeln wir auf einem wenig befahrenen Kurvensträßchen durch die Berge und fahren schließlich bei „El Eden“ von Permin und Conchita vor. Die beiden bieten Campern Übernachtungsmöglichkeit an. Doch wir besuchen die beiden in der Hauptsache wegen ihrer Naturschutzprojekte, die die Erhaltung des einheimischen Walds samt dessen Flora und Fauna sowie einen sanften, naturnahen Tourismus zum Ziel hat. Mit ihrem unermüdlichen Engagement konnten die beiden bereits eine Schutzstufe für den Wald erwirken.

Schau genau: Wir gucken dem Wald unter den Rock.

Sohn Noe führt uns durch den Forst und erläutert, wie fragil der Wald und wie wichtig sein Wasserspeicher für die gesamte Region ist. Und dass ihre Bemühungen nicht bei allen gut ankommen: Viele wollen hier auf den üblichen brutalen Tourismus setzen und Geld scheffeln. Deshalb habe es schon mehrfach Brandstiftungen gegeben, so Noe. So viel Ignoranz bestürzt uns.

Sundown soft: Wir erleben den Sonnenuntergang lieber mit Naturschützern als mit Geldschefflern.

Auf einer Bergkuppe erleben wir mit Blick über die benachbarten Canyons hinweg einen faszinierenden Sonnenuntergang und in der Folge einen atemberaubenden Sternenhimmel. Als wir zurückkehren hat Conchita bereits das Abendmahl vorbereitet. Wir erstarren in Ehrfurcht vor der mit Abstand besten Mole (dunkle mexikanische Soße), die wir bis dahin kredenzt bekommen haben.

Cheffa de Cuisine: Conchita macht die beste Mole auf diesem Planeten.

In die Einsamkeit

Es fällt uns einmal mehr schwer, diese so herzlichen Menschen zu verlassen. Doch wir wenden uns weiter gen Westen, wo wir weiter in die abgeschiedene Bergwelt hineinfahren wollen. Steil steigt das Sträßchen den Berg hinauf, die Rotax-Motoren haben ordentlich zu arbeiten. Auf der anderen Seite des Bergkamms fällt das Asphaltband gefühlt senkrecht hinab. Immer wieder fahren wir an senkrecht abfallenden Felswänden entlang, durch Waldabschnitte und zwischen Bergkuppen hindurch.

Hard as a rock: Mopped-Fahren in der Sierra Gorda macht irre Spaß!

Schließlich spuckt uns die Ruta 120 in einem schmalen Canyon an einem einsamen Wildfluss aus. Wir schlagen im Flusssand unser Zelt auf und genießen das kühle Bad in dem glasklaren Gewässer.

Noch Queretaro oder schon Hidalgo? Einerlei, das Bad kühlt ab.

In der Mitte des Flusses verläuft die Grenze zwischen Hidalgo und Queretaro. Hidalgo ist damit der einzige Bundesstaat, auf dessen Territorium wir weder gelaufen, noch gefahren, sondern nur geschwommen sind.

Stargazer: In der Sierra Gorda gibt es die schönsten Sternenhimmel.

Am nächsten Morgen müssen wir uns von unserem Idyll und unserer geliebten Sierra Gorda verabschieden. Denn wir haben entschieden, dass es nun an der Zeit ist, sich weiter gen Norden Mexikos zu wenden. Dort stehen noch einige atemberaubende Attraktionen auf unserem Zettel. So zum Beispiel die Barranca de Cobre und die Baja California. Zunächst verschlägt es uns indes an einen Ort, mit dem wir nie im Leben gerechnet hätten…

Kilometer: 42206 (+23989)

Unsere Route findet ihr wie immer hier.

Fotos:

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