Wir erkranken schwer und liegen über zwei Wochen flach. Computer defekt, Bremse versagt, Kühler sifft. Doch als Entschädigung lernen wir einmal mehr liebenswerte und hilfsbereite Menschen, faszinierende Landschaften und einzigartiges Kulturgut kennen.

Es zieht uns weiter gen Norden. Campeche begrüßt uns mit aberwitzigen Temperaturen. Die Innenstadt des pitoresken Kolonialstädtchen ist im Schachbrettmuster angelegt. An der Stelle der Maya-Siedlung „Kaan Peech“ entstand eine der ältesten hispanischen Städte Mexikos. Aufgrund eines der ersten Häfen des Landes gelangte die Stadt schnell zu Reichtum, was jedoch auch Piraten und Freibeuter auf den Plan rief. Bei Überfällen wurde Campeche mehrere Male verwüstet, und so wurden große Bollwerke gebaut.  Wir besteigen die Stadtmauer und informieren uns über die bewegte Seefahrer- und Handelsgeschichte.

Noch ne Buddel Rum? Nein, trotz aller Piraten ist Campeche Tequila-Land.

Neue Freunde

Wir treffen Wiston, ein Freund von Nela und Roy aus Costa Rica. Die beiden sind unsere Kameraden vom Nordicos MC, deren Freundschaftspatch wir verliehen bekommen haben. Der kugelrunde Wonneproppen und Präsident des Piratas MC hat in Spanien und Frankreich studiert und kennt daher das südliche Europa. Der Harley-Fahrer zeigt uns seine Stadt und entführt uns zum Schwimmen auf die Finca eines Vereinsmitglieds. Anderntags fahren wir mit ihm und seiner Schwester Chary zum Baden an zwei natürliche Wasserlöcher. Die Endfünfzigerin lädt uns schließlich ein, bei ihr zu nächtigen, statt in unserem glühend heißen, stickigen Hostel. Die Einladung nehemen wir gern an. Wir unternehmen mit Chary einen Ausflug zu den Pyramiden von Edzna, einer beeindruckenden archäologischen Stätte. Die alte Maya-Stadt beherbergte in ihren Hochzeiten bis zu 70.000 Einwohner und verfügt über ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem.

Chary-ty-Event: Wir besuchen die Maya-Pyramiden von Edzna.

Wir erkranken schwer

Auf der Rückfahrt nach Campeche sackt Andrea der Kreislauf weg. In Charys Domizil legt Tom seine Frau gerade ins Bett als die gleichen Symptome auch ihn heimsuchen. Es folgen bei beiden mehrere Stunden fiese Schüttelfröste und hohes Fieber. Wistons Bruder Davide, seines Zeichens Mediziner, diagnostiziert eine Lebensmittelvergiftung. Eine Diagnose, die wir indes stark anzweifeln, haben wir doch völlig unterschiedliches Essen zu uns genommen. Die Symptome und der fast exakt zeitgleiche Ausbruch sprechen für das Dengue-Fieber, das zudem gerade auf der Yucatan-Halbinsel und in Belize grasiert und bereits Todesopfer gefordert hat. Davide misst bei Tom knapp 40 und bei Andrea knapp 41 Grad Fieber. Er spritzt uns ein Antibiotikum und verschreibt uns eine Reihen von Medikamenten. Die kommenden fünf Tage tritt kaum Besserung ein, die fünf Meter zur Toilette werden zur kaum machbaren Herausforderung.

Seuche am Balg: Wir leiden vermutlich am Dengue-Fieber.

Umzug halbtot

Zu allem Überfluss muss Chary die Stadt verlassen und wir müssen in ein Hotel umziehen. Halbtot schleppen wir uns zu unseren Motorrädern und fahren – kurz vor dem Kollabieren – durch die unerträgliche Hitze der Stadt. Doch wir haben Glück und finden ein Hostel mit Klimaanlage, einer Garage für die Motorräder und einem großen Fernseher mit Netflix. Besserung tritt nur äußerst langsam ein, wir verbringen die Tage mit Schlafen und Netflix schauen. Davide rät uns, einen Test auf Dengue zu machen. Offenbar hat er seine Diagnose doch noch einmal überdacht. Wir schleppen uns mit einigen Sitzpausen auf der Straße zum Labor, wo wir feststellen, dass ein Test rund 60 Euro pro Person kostet. Wir winken ab, schließlich ändert das Ergebnis auch nichts an unserer Situation. Aus den geplanten zwei oder drei Tagen im Hotel werden eineinhalb Wochen, bevor wir uns zutrauen, unsere Reise fortzusetzen.

Back on the road

Wir wenden uns weiter gen Südwesten, nach San Cristobal de las Casas. Das charmante Städtchen zieht uns mit seinen Kirchen, seinen Gassen, den großen Märkten und den gemütlichen Kneipen in seinen Bann, auch wenn es fast jeden Tag regnet. Wir lernen Humberto kennen. Der Freund von Wiston zeigt uns die schönsten Flecken des Kolonialstädchens und hilft uns dabei, benötigte Ersatzteile zu besorgen und Reparaturen auszuführen.

Leidensgenosse: Auch Humberto fährt BMW.

Brennpunkt Chiapas

Wir wollen mehr sehen vom Bundesstaat Chiapas, der mit Flüssen, hohen Bergen und endlosen Kurvenstrecken aufwartet. Allerdings ist in der Region auch ein wenig Vorsicht angebracht, denn die Grenzregion zu Guatemala machen zum einen die Drogenkartelle unsicher, zum anderen entbrennen hier immer wieder Proteste gegen die Regierung mit brennenden Straßenblockaden. Wir wenden uns gen Süden und erreichen über eine gut ausgebaute, kurvige Bergstrecke Comitan. Mauricio, den wir in einer WhatsApp-Gruppe für Motorradfahrer kennengelernt haben, empfängt uns herzlich im Haus seiner Familie. Die Familie lebt in sehr einfachen Verhältnissen und freut sich über unseren Besuch. Die Mutter würde uns am liebsten adoptieren und versorgt uns oppulent mit Essen.

Mama so lieb: Die Familie von Mauricio empfängt uns mit offenen Armen.

Der junge Mauricio war bei der Polizei, doch mittlerweile hat er den Job an den Nagel gehängt und arbeitet am Bau. Denn in Chiapas kann die Luft mitunter bleihaltig sein. Er zeigt uns die Stadt samt ihrer Aussichtspunkte und anderntags geleitet er uns zu seinem Leib- und Magen-Mechaniker. Bei der Anfahrt war die hintere Bremse der Dakar heiß gelaufen und schließlich komplett ausgefallen. Die komplette Überholung der Anlage kostet Tom gerade einmal zehn Euro. In Deutschland wäre locker das 20- oder 30-Fache fällig gewesen.

Bring mich Werkstatt: BMW bei der Operation am Hintern.

Aufgrund der Sicherheitslage rät uns Mauricio vom Besuch der Montebello-Seen ab. So entscheiden wir uns, eine Schleife gen Süden zu fahren und uns mit einem Abstecher zu den imposanten Wasserfällen „Cascadas el Chiflon“ schließlich gen Tuxtla zu wenden.

Fall-Pauschale: An der Cascada Vela de Novia geht viel Wasser den Bach runter.

Öffentliches Marimbieren

Anderntags fahren wir in der Hauptstadt der Marimba ein, jenes Xylophons mit Holzklangstäben, das die hier einheimischen Musiker in Perfektion sowie irrer Geschwindigkeit und Virtuosität spielen. Abends treffen sich die Einheimischen zum Tanzen zur Marimba, die allabendlich auf der Plaza ertönt.

Tägliche Marimba-Session auf der Plaza von Tuxtla.

Wir sparen uns das Tanzbein, denn unser eigentliches Ziel ist der Sumidero Canyon, jene vom Rio Grijalva durchflossene Schlucht. Wir besteigen ein Boot und schippern den Fluss hinauf, hinein in den atemberaubenden Canyon mit bis zu 1000 Meter aufragenden senkrechten Felswänden. An den schmalen Ufern sonnen sich Schildkröten. Und im Wasser liegen Krokodile, die interessiert herüberlugen. Schließlich besteigen wir wieder die BMWs und machen uns durch den Moloch von Tuxtla hinauf auf das kleine Sträßchen, das an der Hangkante entlang durch dichte Wälder zu fünf Aussichtspunkten hoch überm Fluss führt. Atemberaubende Panoramen tun sich auf und laden zum Verweilen. Am letzten „Mirador“ sehen wir indes, wie sich ein Gewitter mit starkem Regenfall schnell nähert. So geben wir den Bayerinnen die Sporen und beziehen unser altes Hostel in San Cristobal, der Stadt, die wir so ins Herz geschlossen haben.

Sicht-Prüfung: Am Mirador oberhalb des Sumidero Canyon.

Der nächste Defekt

Tags darauf zücken wir das Laptop und wollen unseren ersten Blogbeitrag nach unserer Rückkehr nach Mexiko schreiben. Doch beim Druck auf den Einschaltknopf passiert – nichts. Motherboard defekt, heißt die Diagnose der PC-Werkstatt. Da das Gerät nicht gerade nur zehn Cent kostet, entscheiden wir uns, hier das Wochenende zu verbringen und am Montag einen zweiten Spezialisten zu konsultieren. Der kommt allerdings zum gleichen Ergebnis, und so bestellen wir via Amazon ein neues Laptop in den USA für aberwitziges Geld nach Oaxaca, einem unserer kommenden Ziele.

Wuselig: In San Cristobal de las Casas gibt es eine Menge zu entdecken.

Ein neues Leben

Über eine bergige Straße schlängeln wir uns hinab an die Pazifikküste. Denn dort wartet das Palmerito Sea Turtle Rescue Center. Hier kommen drei stark bedrohte Arten von Meeresschildkröten an Land, um ihre Eier am Strand abzulegen. Die Naturschützer graben die abgelegten Eier aus und   legen sie in vorbereitete Gruben im Sand, die von Wilderern und streunenden Hunden geschützt sind. Wir erfahren alles über die Schildkröten, ihre Lebensweise und die Arbeit der Experten. Schließlich dürfen wir ein frisch geschlüpftes Tier in sein von großen Gefahren geprägtes Leben im Meer entlassen. Der erste Schritt dabei ist das Robben zum Wasser, das ein wichtiges Element in ihrem Leben darstellt. Immer wieder fragen wir uns, wie es unseren beiden niedlichen Freunden wohl geht, deren Leben wir den Startschuss bescheren durften.

Pass gut auf Dich auf, Kleiner! Wir haben unsere Schützlinge sehr ins Herz geschlossen.

Im Hippie-Dorf

Voll von Eindrücken und guten Wünschen für die bedrohten Tiere fahren wir in dem kleinen Hippie-Dörfchen Mazunte ein. Über eine ausgewaschene, steile Piste erreichen wir schließlich einen idyllisch und ruhig unter Palmen gelegenen Campingplatz direkt am weißen Sandstrand. Im Wasser vorgelagert große Felsen, das stetige Rauschen der Brandung wiegt uns in den Schlaf. Wir genießen die gelassene Atmosphäre des Dorfes, allenthalben steigt uns süßlicher Rauch in die Nase. Die vorgelagerte Halbinsel Punta Cometa stellt den südlichsten Punkt des Bundesstaats Oaxaca dar. Von dort beobachten wir, wie die Sonne in den Weiten des Pazifik versinkt. Ein beeindruckendes Schauspiel!

Der Untergang: Hinter Punta Cometa taucht der Stern in den Pazifik.

Im Kurvenrausch

Wir müssen uns aus dem Idyll losreißen, denn mit Oaxaca wartet nicht nur eine der wichtigsten Regionen für die Herstellung des Agavenschnapses Mezcal, sondern zudem noch eine Hochburg für das Feiern des Dia de Muertos. Über die MX 175 schrauben wir uns in die Höhe, die Straße windet sich wie ein Aal auf dem Trockenen, die Geraden sind nur selten länger als 100 Meter. Nach 230 Kilometern Kurvenrausch erreichen wir in Ocotlan das Restaurant von Enrique, denn wir wissen, dass Overlander dort campieren dürfen, wenn sie im Restaurant essen.

Auf der Spur des Mezcal

Der sympathische Chef hat eine Menge Spaß an uns. Er lässt seine Agaven im Auftrag zu Mezcal brennen. Mit einer Menge Begeisterung für die Materie erzählt er uns alles über den Schnaps und seine Herstellung. Immer wieder schenkt Enrique aus den großen Glasballons nach. Sechs verschiedene Tropfen verkosten wir mit ihm bis tief in die Nacht, bevor wir uns schließlich mitten im Restaurant mit Isomatte und Schlafsack zur Ruhe betten.

Learning by drinking: Merzcal-Experte Enrique erzählt uns alles über den Agavenschnaps.

Es raucht gewaltig

Solcherlei angefixt, besuchen wir am nächsten Tag eine Distille im Nachbardorf. Beißender Rauch füllt die Gassen in den kleinen Dörfern. Hier brennt eine Vielzahl von Kleinbetrieben nach den Rezepten der Vorväter den Agavenschnaps Mezcal. In der kleinen Manufaktur „Palenque Ancestral El Conejo“ begrüßt uns Brenner Juan und erklärt jeden Arbeitsschritt. Im Gegensatz zu Tequila kommen beim Mezcal über 30 verschiedene Agavenarten zur Verwendung – und zwar ausschließlich die Herzen, die in ein Erdloch neben ein Feuer sowie heiße Steine gebettet und schließlich mit Erde bedeckt werden. Das verleiht dem späteren Destillat eine rauchige Note. Die so gekochten Pflanzenteile presst die Brenner-Familie aus und lässt die Flüssigkeit in Holzbehältern fermentieren. Ein stechender, säuerlicher Geruch steigt uns in die Nase, als wir die Bastmatten von den Gärbottichen heben. Die zweimalige Destillation des Fermentats liefert schließlich einen Rohbrand mit 48 bis 65 Prozent Alkohol, der direkt in die Flasche wandert oder für kurze Zeit in Eichenfässern gereift wird. Jede Agave habe ihr ganz eigenes Aroma, erklärt Juan und bittet zur Verkostung. Gemeinsam mit Juans Familie probieren wir die Brände der Palenque – der Zündschlüssel hat freilich Feierabend. Learning by drinking – eine eindrückliche Erfahrung eines Stücks mexikanischer Kultur! So sind wir gerüstet für den Dia de Muertos in Oaxaca – eines der eindrucksvollsten Feste, das wir bis dato erlebt haben…

Kilometer: 36549 (+23989)

Unsere Route findet ihr wie immer hier.

Fotos:

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